3,4 Millionen Euro Gehalt im Jahr

Die Bezüge von Dax-Vorständen sind abermals gestiegen, stellt eine neue Studie fest.

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Die Bezüge von Dax-Vorständen sind abermals gestiegen, stellt eine neue Studie fest.

Managergehälter begrenzen? Längst vergessen scheint diese Debatte. Eine neue Studie stellt fest, dass die Gehälter für Vorstände erneut gestiegen sind. Im Schnitt verdient der Vorstand 50 Mal mehr als die gewöhnlichen Beschäftigten.

Das berichtet Spiegel Online über eine Studie der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz und der TU München. Demnach lagen die durchschnittlichen Managergehälter auf Vorstandsebene der 30-Dax-Konzerne bei knapp 3,4 Millionen Euro pro Jahr und damit höher als im Vorjahr. Vorstandsvorsitzende kassieren dem Bericht zufolge im Schnitt 5,5 Millionen Euro an Vergütung pro Jahr – im vergangenen Jahr waren es durchschnittlich 5,1 Millionen Euro.

83 Mal so viel Leistung?

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Diskussion über eine Begrenzung von Managergehältern. Immerhin hatten einige Unternehmen freiwillige Regeln eingeführt und wollten ein gesundes Verhältnis zwischen den Gehältern der Beschäftigten und den Bezügen der Spitzenführungskräfte achten. Denn fragwürdig ist schon, ob ein einzelner Manager wirklich 50 Mal so viel leistet wie ein normaler Angestellter? Die Studie zeigt nämlich auch: Der Abstand hat sich abermals vergrößert. Am heftigsten ist er beim Pharmakonzern Fresenius, wo die Mitglieder im Vorstand 83 Mal so viel bekommen wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ein Kommentar

  1. Das Manager Gehälter so exorbitant hoch sind heißt nicht das diese Personengruppe auch entsprechend bereit ist Arbeitsleistung zu zeigen.
    Ganz im Gegenteil sind diese Schreibtischtäter unfähig einen Betrieb Gewinnerzeugend zu führen, und die Menschen die die tatsächliche Arbeit verrichten zu entlohnen und zu beteiligen

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