Zukunftsorientierte Unternehmen setzen auf familienbewusste Maßnahmen

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist immer noch ein Problem.

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Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist immer noch ein Problem.

Eine aktuelle Untersuchung des Forschungszentrums Familienbewusste Personalpolitik (FFP) will zeigen, dass in Unternehmen nicht nur Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine hohe Relevanz besitzen, sondern dass das betriebliche Familienbewusstsein in den vergangenen fünf Jahren gestiegen ist.

Für ihre Studie befragte FFP rund 1.000 Unternehmen in Deutschland zu ihren familienbewussten Maßnahmen. Gingen die befragten Personalverantwortlichen im Jahr 2007 noch davon aus, dass das Thema zukünftig an Bedeutung verlieren wird, rechnen sie heute mit einem leichten Bedeutungsanstieg – mindestens jedoch mit einer gleichbleibenden Wichtigkeit des Themas.

FFP kommt in der Studie zu dem Schluss, „dass eine familienbewusste Personalpolitik in der hiesigen Unternehmenslandschaft gut verankert ist. Wenngleich ein durchschnittlicher Indexwert von knapp 67 von 100 möglichen Punkten nach wie vor Steigerungspotenzial markiert, haben die Unternehmen sich in den vergangenen fünf Jahren in Sachen Familienbewusstsein deutlich verbessert.“

Müssen sie auch, denn viele Eltern sind bereit, für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ihren Arbeitgeber zu wechseln. Und auch für die so genannten High Potentials ist dieser Faktor wichtig und entscheidet mit bei der Wahl des Arbeitgebers.

Gute Argumente für eine familienbewusste Personalpolitik liefert die FFP-Studie den Unternehmen. Denn sie belegt, dass durch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowohl Fehlzeiten als auch Eigenkündigungen sinken und die Motivation und Produktivität steigen.

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