Ungestörtes Arbeiten ist am effizientesten

Ungestört arbeitet es sich am Besten.

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Ungestört arbeitet es sich am Besten.

Großraumbüro und Multitaskig ade: Einer neuen Studie zufolge sind die Arbeitsergebnisse dann am Besten, wenn sie in ungestörter Umgebung entstehen.

Das berichtet Wirtschaftspsychologie aktuell über eine Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Demnach belasten Multitasking und ständige Unterbrechungen die Leistungen von Beschäftigten.

Beispiel Großraumbüro oder Arbeitsplatz mit ständigen Kundenkontakten: Wer störungsfrei arbeiten kann, hat demnach weniger Stress, kann sich besser konzentrieren und erzielt in der Regel bessere Ergebnisse. Schon eine wenige Minuten andauernde Unterbrechung reißt so aus dem Arbeitsfluss, dass man in der Regel fast ebenso lange wie die Störung angedauert hat, braucht, um wieder ins Arbeiten reinzukommen. Mehr noch: die Leistungsfähigkeit des Gehirns verringert sich um 20 bis 40 Prozent, wenn parallel statt nacheinander gearbeitet wird. Arbeitgeber schaden sich damit letztlich selbst, denn bis Aufträge abgearbeitet sind, dauert es länger und die Fehlerquote ist größer, als wenn sie ihren Beschäftigte Arbeitsplätze bieten, an denen keine Störungen und Unterbrechungen stattfinden.

Multitasking funktioniert nicht

Doch es gibt Ausnahmen: Wer einfache und monotone Aufgaben verrichten muss, findet Störungen eher positiv – sie machen das Arbeiten interessanter.

Und auch mehrere Aufgaben parallel verrichten zu müssen, funktioniert nicht. Tatsächlich ist schon lange bekannt, dass Multitasking weder Zeit noch Aufwand spart. Daher wird empfohlen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst entscheiden sollen, welche Aufgaben sie zuerst verrichten und welche sie nachgelagert abarbeiten.

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