Tattoos haben keinen negativen Effekt auf die Karriere

Einer neuen Studie zufolge haben Tätowierungen keine nachteiligen Auswirkungen auf die Karriere.

Unsplash / Clem Onojeghuo

Einer neuen Studie zufolge haben Tätowierungen keine nachteiligen Auswirkungen auf die Karriere.

In Japan sind Tattoos sogar in einigen Schwimmbädern tabu – hierzulande dagegen haben selbst Spitzenmanagerinnen und -manager immer häufiger eine Zeichnung unter der Haut.

Und leiten damit einen Wandel ein: Denn schon lange ist ein Tattoo kein Zeichen mehr, das für eine bestimmte Zuordnung zu einer sozialen Schicht gilt. Noch vor wenigen Jahren galten Tätowierungen aber als Karrierekiller, oft waren sie sogar ein Kriterium, einen Bewerber oder eine Bewerberin nicht einzustellen. Immerhin waren die Hautmalereien früher einmal ein Symbol von Kriminellen und führten daher zu einer Stigmatisierung.

Eine neue Studie, über die die Wirtschaftswoche berichtet, stellt nun fest: Tätowierungen haben keinen negativen Effekt mehr auf den Werdegang – weder beeinträchtigen sie Karrierechancen noch die Gehaltsentwicklung.

Für die Untersuchung wertete ein US-amerikanischer Gesundheitsökonom die Daten von knapp 2.000 Amerikanerinnen und Amerikanern aus. Er hatte unterstellt, dass Tätowierungen immer noch ein negatives Image anhaften könnte und dass Menschen mit Tattoos möglicherweise nicht so oft in Führungspositionen aufsteigen oder weniger oft ein Spitzengehalt bekommen könnten. Aber das Ergebnis zeigte: Ob Tattoo oder nicht – es gab keinerlei Zusammenhang. Anscheinend ist es Arbeitgebern mittlerweile egal, ob jemand sich hat stechen lassen oder nicht. Immerhin sind viele Arbeitgeber und Personalverantwortliche heute selbst tätowiert.

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