#MeToo hat etwas verändert

Einer US-Studie zufolge sind mittlerweile mehr Frauen bereit, über sexuelle Belästigung zu sprechen und sie anzuzeigen.

Unsplash / Priscilla Du Preez

Einer US-Studie zufolge sind mittlerweile mehr Frauen bereit, über sexuelle Belästigung zu sprechen und sie anzuzeigen.

Die Debatte über Alltagssexismus hat tatsächlich dazu geführt, dass weniger Übergriffe stattfinden. Zumindest in den USA, stellt eine neue Studie fest.

Forschende der Leeds School of Business in Boulder an der University von ColoradoIn haben Befragungen von US-Amerikanerinnen ausgewertet und stellen fest: Weniger Frauen berichten über sexuelle Belästigungen. Trotzdem sind die Zahlen weiterhin hoch: 87 Prozent der befragten Frauen geben an, schon einmal einen verbalen oder körperlichen Übergriff im Job erlebt zu haben.

Verglichen wurden dabei Umfragen von 2016 und 2018. 2016 sagten viele Frauen, dass sie aus Angst oder Scham über die Vorfälle geschwiegen hätten. 2018 waren mehr Frauen bereit, darüber zu sprechen. 2017, als die #MeToo-Debatte über Belästigungen am Arbeitsplatz, begann, scheint also tatsächlich etwas verändert zu haben. Befragt wurden allerdings nur 500 Frauen im Alter von 24 und 45 Jahren – es handelt sich daher nicht um eine repräsentative Studie.

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