Mehr Frauen gründen Tech-Firmen

Der Anteil der Frauen unter den Gründern im Tech-Bereich ist deutlich gestiegen.

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Der Anteil der Frauen unter den Gründern im Tech-Bereich ist deutlich gestiegen.

Die gute Nachricht zuerst: Es gibt mehr Frauen, die ein Start-up gründen. Und sie haben verstärkt zu wichtigen Netzwerken wie dem Inkubator Y Combinator, der sich auf Gründungen im Tech-Bereich spezialisiert hat.

Das berichtet Heise und beruft sich auf ein Interview aus dem Magazin Fortune, in dem Jessica Livington vom Inkubator über die zunehmend wichtige Rolle von Frauen unter den Gründern spricht. Lag der Frauenanteil in den Gründerteams 2011 noch bei vier Prozent, so hat sich der Anteil heute auf 25 Prozent erhöht. Das ist ein enormer Fortschritt für fünf Jahre.

Allerdings bleibt ein großes Problem: Start-ups werden meist nur dann groß und erfolgreich, wenn sie Investoren finden. Und bei der Kapitalbeschaffung haben es Frauen weiterhin schwer. In der Regel brauchen junge Unternehmen Wagniskapital – aber die Szene, so das Magazin, sei nach wie vor stark männlich dominiert. Die Frauen fallen in den Verhandlungen oft zu wenig auf. Denn – das ist hinlänglich bekannt und erforscht – Alphamänner hören eher anderen Alphamännern zu. Allerdings sieht Livington dem Magazin zufolge hier erste Veränderungen. “In den beiden letzten Jahrgängen von Y Combinator hätten Start-ups mit weiblichen Gründern die höchsten Serie-A-Finanzierungsrunden bekommen”, zitiert Heise aus dem Bericht.

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