Mehr Frauen in die Aufsichtsräte

FidAr-Chefin Monika Schulz-Strelow (r.) und Familienministerin Manuela Schwesig präsentieren den neuen Report in Berlin.

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FidAr-Chefin Monika Schulz-Strelow (r.) und Familienministerin Manuela Schwesig präsentieren den neuen Report in Berlin.

Die neuen Zahlen sehen schon einmal gut aus: Langsam steigt der Frauenanteil in den Aufsichtsräten und Vorständen der börsennotierten Unternehmen hierzulande.

Nach dem Women-on-Board-Index 2014 sind mittlerweile 18,9 Prozent Frauen in den Aufsichtsräten der 160 wichtigsten börsennotierten Unternehmen vertreten. Auf der Anteilseignerseite liegt der Frauenanteil im Verhältnis zum Gesamtaufsichtsrat bei 9,4 Prozent, der Anteil der Arbeitnehmervertreterinnen im Verhältnis zum Gesamtaufsichtsrat bei 9,6 Prozent. Von den Vorständen sind nur 5,7 Prozent weiblich (Stand 25.06.2014). Kumuliert liegt der Anteil von Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen bei 12,3 Prozent.

Der Index wird von der Initiative Frauen in die Aufsichtsräte (FidAr) jährlich erstellt. Für morgen hat die Organisation einen weiteren Lagebericht angekündigt. Beim FidAr-Forum in Berlin wird Frauenministerin Manuela Schwesig (SPD) einen Überblick darüber geben, was die Regierung okant, um den Frauenanteil in den Führungspositionen der Wirtschaft generell zu erhöhen. Außerdem werden die Namen der Frauen preisgegeben, die ganz neu in die Aufsichtsräte der Unternehmen eingezogen sind. Ich hoffe darauf, dass es eine lange Liste wird – und dass im Jahr 2014 weniger Frauen aus diesen Ämtern ausgeschieden sind.

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