Männer machen immer noch zu wenig Hausarbeit

Auch bei kinderlosen Paaren ist die Hausrbeit überwiegend Frauensache.

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Auch bei kinderlosen Paaren ist die Hausrbeit überwiegend Frauensache.

Frauen übernehmen weiterhin einen Großteil der Hausarbeit. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov, wonach 84 Prozent der Frauen vor allem Hausarbeit verrichten.

Auch eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kommt zu dem Ergebnis, dass Frauen  deutlich mehr Zeit mit unbezahlter Hausarbeit und Kinderbetreuung verbringen als Männer.

An Wochentagen arbeiten laut der DIW-Studie Frauen und Männer mit etwa elf Stunden ungefähr gleich viel. Dabei leisteten Frauen mehr unbezahlte und Männer mehr bezahlte Arbeit. An Sonntagen erledigten Frauen durchschnittlich eineinhalb Stunden mehr unbezahlte Arbeit als Männer. Frauen sind in der Regel für die Arbeiten zuständig, die täglich anfallen: Essen kochen, aufräumen, Wäsche waschen, Toilette putzen. Männer kümmern sich eher um “seltener und unregelmäßig auftretende” Arbeiten wie das Rasenmähen oder Bohren.

Auch ohne Kinder putzen Frauen mehr

Und auch bei kinderlosen Paaren verbringen Frauen wochentags doppelt so viel Zeit mit Kochen, Putzen und Wäschewaschen wie ihre männlichen Partner. Bei Paaren, deren jüngstes Kind bis zu sechs Jahre alt ist, nehmen sich Frauen sogar dreimal so viel Zeit für den Haushalt.

Das DIW betrachtete auch die zeitliche Entwicklung. So verbrachten Frauen im Jahr 1992 an einem Werktag rund drei Stunden mit Kochen, Putzen und Wäschewaschen, 2016 waren es etwa zwei Stunden. Männer investierten im Jahr 1992 etwa 35 Minuten täglich in Kochen, Putzen und Wäschewaschen, 2016 etwa 52 Minuten.

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