Im Homeoffice verdient man weniger

Unternehmen sparen sehr viel Geld, wenn Mitarbeiter viel im Homeoffice arbeiten.

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Unternehmen sparen sehr viel Geld, wenn Mitarbeiter viel im Homeoffice arbeiten.

Dass sich flexibles Arbeiten aus dem Homeoffice für viele Unternehmen rechnet, ist kein Geheimnis. Sie sparen fixe Arbeitsplätze und jede Menge Energiekosten.

Und weil es in vielen Unternehmen ohnehin nur noch Großraumbüros mit riesigen Flächen gibt, in denen Mitarbeiter sich in der Regel nicht so gut konzentrieren können, ist das Homeoffice auch in Sachen effizientes Arbeiten und Leistung für viele Arbeitgeber attraktiv.

Nun hat die Stanford University in einer Studie herausgefunden, dass Heimarbeiter tatsächlich gute neun Prozent produktiver sind als Mitarbeiter, die im Büro arbeiten, berichtet Manager-Seminare. Demnach machten Arbeitnehmer im Homeoffice weniger Pausen, würden seltener unterbrchen und könnten sich tatsächlich besser konzentrieren.

Sofern es eine vertragliche Regelung (Arbeitsvertrag oder Betriebsvereinbarung) dafür gibt, dass sich der Arbeitgeber am Heimarbeitsplatz beteiligt oder die Kosten dafür ganz übernimmt, ist das Homeoffice insofern eine attraktive Lösung. Nicht zuletzt auch wegen der größeren Flexibilität und häufig auch besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Doch die Stanford University hat noch etwas anderes festgestellt: Heimarbeiter werden schlechter bezahlt als Arbeitnehmer, die im Büro präsent sind. Wer regelmäßig im Homepoffice arbeitet oder sogar völlig, tritt weniger in Erscheinung – und geht bei Gehaltserhöhungen und Beförderungen häufiger leer aus.

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