„Hürden schüchtern mich nicht ein“

"Als CEO arbeitet man am Unternehmen, nicht im Unternehmen", so Doreen Huber.

Lemoncat

"Als CEO arbeitet man am Unternehmen, nicht im Unternehmen", so Doreen Huber.

Doreen Huber hat ein unglaubliche Karriere vorzuweisen. Leicht war ihr Weg jedoch nicht. Geholfen hat ihr dabei immer, einen positiven Blick auf die Zukunft zu haben und sich von Hürden nicht einschüchtern zu lassen.

Doreen Huber hat diverse Start-ups aufgebaut und gegründet. Mit Lemoncat, einem Online-Marktplatz für Business-Catering, verbindet sie seit 2016 alle ihre Leidenschaften: kreativ tätig zu sein, Lösungen für alle Arten von Problemen zu finden, die Arbeit mit jungen Talente und vor allem ihre Liebe für Technologien und gutes Essen zu vereinen.

 

die Chefin: Warum machen Sie, was Sie machen?

Doreen Huber: Ich hatte schon immer Unternehmergeist im Blut. Meine erste kleine Firma habe ich mit 19 gegründet: Ein Freund und ich bauten Webseiten. Mit 23 habe ich nach einigen Jahren in einem großen US-Konzern den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. Seither bin ich Geschäftsführerin in Firmen, die ich entweder selbst gegründet oder maßgeblich beim Aufbau unterstützt habe.

Insbesondere bei Lemoncat kann ich meine Liebe für Technologien und gutes Essen vereinen. Ich beschäftige mich jeden Tag damit, die besten Caterer der Stadt für meine Kunden zu organisieren. Was gibt es besseres, als Menschen glücklich zu machen?

die Chefin: Wurden Sie auf Ihrem Weg unterstützt?

Huber: Auf meinem Weg haben mich immer tolle Menschen unterstützt. Insbesondere meine Familie hat mich immer motiviert. Meine Eltern gaben mir das Stammkapital für meine erste GmbH, wofür ich Ihnen sehr dankbar bin, denn das hat den Weg für alles Weitere geebnet. Gespart hatten sie das Geld übrigens für meine Hochzeit :)


In der Serie 6 aus 49 beantworten 49 weibliche Führungskräfte sechs Fragen
zu ihrem persönlichen Karriereweg.


die Chefin: Gab es auf diesem Weg Hürden?

Huber: Jede Menge. So stand ich zum Beispiel schon einige Male mit dem Rücken zur Wand und war mir nicht sicher, ob ich eine Lösung finden würde. Rückwirkend vergisst man diese Schwierigkeiten zum Glück. Auch gehört der tägliche Kampf ums Überlegen in der Start-up-Welt dazu. Daher versuche ich, einen positiven Blick auf die Zukunft zu haben und mich von Hürden nicht einschüchtern zu lassen. In so kurzer Zeit eine der erfolgreichsten Catering-Plattformen Deutschlands aufzubauen und so viele hervorragende Catering-Partner zu gewinnen, ist eine großartige Leistung von meinem Team und eine tolle Belohnung für unsere harte Arbeit.

die Chefin: Auf welche Ihrer Eigenschaften sind Sie stolz und warum?

Huber: Ich kann gut verkaufen und tue das jeden einzelnen Tag. Glaube ich an eine Sache, bin ich sehr leidenschaftlich und stecke andere mit meiner Euphorie an. Das ist toll und hilft enorm beim Teamspirit.

die Chefin: Was war der beste Rat, den Sie je bekommen haben?

Huber: Als CEO arbeitet man am Unternehmen, nicht im Unternehmen. Dabei ist es wichtig, immer zu wissen, was das Ziel ist und es nicht aus den Augen zu verlieren. Verliere dich dabei nicht in operativen Kleinigkeiten, sondern arbeite fokussiert und verfolge deine große Vision.

die Chefin: Was raten Sie dem Nachwuchs?

Huber: Glaubt an euch und bleibt immer positiv. Redet jede Woche mit euren Kunden. Denn nur so könnt ihr verstehen, wie der Markt funktioniert und wie man das beste Produkt entwickeln kann.

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