Hauptsache wohl fühlen im Job

Eine neue Studie zeigt: Die meisten Menschen sehen ihren Arbeitsplatz auch als sozialen Ort an.

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Eine neue Studie zeigt: Die meisten Menschen sehen ihren Arbeitsplatz auch als sozialen Ort an.

Wie ist das Verhältnis der Deutschen zu ihrer Arbeit – und zu ihren Vorgesetzten? Das wollte die Wochenzeitung DIE ZEIT wissen und befragten 1.000 Erwerbstätige. Das Ergebnis zeigt: Teilweise machen Medien Arbeitsthemen größer als sie eigentlich sind.

Die Studie zeigt auch: Arbeit scheint für viele nicht mehr nur Broterwerb zu sein sondern ist auch ein sozialer Ort geworden. 80 Prozent der Befragten gaben an, dass es ihnen wichtig sei, sich bei der Arbeit wohl zu fühlen, aber nicht einmal zwei Drittel (60 Prozent) fühlen sich auch wohl bei ihrer Arbeit. Unzufrieden sind die Beschäftigten auch mit der zunehmenden ständigen Erreichbarkeit. 60 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in der Freizeit und im Urlaub nicht mit Jobanliegen behelligt werden möchten. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen den Generationen: Vor allem die Jüngeren legen wieder mehr Wert auf ihr Privatleben.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen sich wohl fühlen im Job

Ansonsten bestätigt die Untersuchung allerdings wenige Klischees über die jüngere Generation. Entgegen der Behauptung, den Jüngeren sei Flexbilität besonders wichtig betonten die Befragten in der Umfrage, dass sie viel Wert auf Sicherheit legten. Im Zweifel bevorzugen sie einen unbefristeten Job statt der Möglichkeit, ein Sabbatical zu machen.

Dafür legen die Jüngeren, aber auch alle anderen Wert darauf, dass es an ihrem Arbeitsplatz die Möglichkeit zur Entwicklung gibt. Aber auch Anerkennung, Wertschätzung und selbstbestimmtes Arbeiten sind den Beschäftigten wichtig.

Durchgeführt wurde die Befragung vom infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft zwischen Juli bis September 2018 mittels “computergestützter telefonischer Interviews”. Die Ergebnisse sind auch hier zu finden.

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