Gläserne Decke hält sich hartnäckig

Vielfalt täte der Wirtschaft gut – doch in den Führungspositionen bleiben vor allem Männer.

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Vielfalt täte der Wirtschaft gut – doch in den Führungspositionen bleiben vor allem Männer.

Trotz Quote und Bewusstseinswandel: Frauen steigen immer noch kaum in Führungspositionen auf. Warum, zeigt eine neue Studie.

Es tut sich – fast nichts. Zumindest, wenn es um den Frauenanteil in Führungspositionen geht. Das zeigt auch der aktuelle Monitor “Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz” der Initiative Neue Qualität der Arbeit.

Demnach arbeiten nur 14 Prozent aller erwerbstätigen Frauen in einer Führungsposition. Bei den Männern ist es immerhin fast ein Drittel. Wenn Frauen Chefin werden, stehen sie an der Spitze von kleinen Unternehmen. Wenn sie Abteilungs- oder Teamleiterin werden, führen sie kleinere Teams. Auch bei Beförderungen, Auszeichnungen und Gehaltserhöhungen gehen sie häufiger leer aus und werden öfter übergangen. Und das, obwohl jeder vierte Betrieb  den Anteil von Frauen in Führungspositionen erhöhe möchte.

Auch bei dem, was Unternehmen zur Frauenförderung tun, zeigt sich nur wenig Fortschritt. Zwar investieren die Firmen mehr in die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ein echter Kulturwandel allerdings zeichnet sich noch nicht ab.

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