Frauenanteil in Führungspositionen stagniert weiter

Die Führungsetagen bleiben männlich, zeigt das Managerinnen-Barometer.

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Die Führungsetagen bleiben männlich, zeigt das Managerinnen-Barometer.

Das neue Managerinnen-Barometer ist da. Und stellt abermals nur eine minimale Verbesserung fest: Der Anteil von Frauen in den Führungsetagen der größten deutschen Unternehmen ist der Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge von 5,4 auf 6,3 Prozent gestiegen – also nicht einmal einem ganzen Prozentpunkt.

Das Institut hatte analysiert, wie sich die Vorstände der 200 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland in ihrem Frauen- und Männeranteil nach verändert hatten. Heute sind 57 von 910 Mitglieder weiblich – viel zu wenig.

Besser sieht es in den Aufsichtsräten aus, wo seit Anfang des Jahres die Frauenquote gilt. Hier liegt der Frauenanteil immerhin bei 19,7 Prozent. Aber auch hier ist das Wachstum gering: Ende 2014 hatte der Anteil noch bei 18,4 Prozent gelegen. Das DIW erhebt seit 2006 einmal jährlich die Zahl der Frauen in den Leitungsgremien der Top-200-Firmen. Bedenklich daran ist, dass erst 28 Prozent der gut 100 Dax-Unternehmen, die unter das Quotengesetz fallen, erst die Vorgabe von 30 Prozent des Minderheitengeschlechts in ihrem Aufsichtsrat erfüllen.

Ein Kommentar

  1. Wollen wir Frauen überhaupt Führungspositionen? Noch wissen die wenigsten von uns wie Networking funktioniert und wie wir die Machtposition erhalten und später halten können. Männer sind doch in ihrer Kommunikation viel klarer und dadurch für ihre Chefs einfacher.

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