Die Abwesenheit ist nur bei Kindern ein Problem

Vereinbarkeit von Familie und Beruf – ist vor allem ein Problem für Frauen.

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Vereinbarkeit von Familie und Beruf – ist vor allem ein Problem für Frauen.

Spitzen-Führungskräfte sind häufig abwesend – und trotzdem präsent. Zum Problem wird es aber nur, wenn sie wegen Familie nicht da sind. Warum ist das so? Ursula Nicola-Hesse vom audit berufundfamilie schreibt in ihrem Gastbeitrag bei ZEIT ONLINE, dass “Verantwortungsbewusstsein, Motivation, Einsatz unverzichtbare Führungsqualitäten” seien.

Aber müssen diese sich auch in ständiger Präsenz am Arbeitsplatz ausdrücken? Nein, das zeigt der Blick in die deutschen Chefetagen. Die allermeisten Spitzenführungskräfte “erbringen einen deutlichen Teil ihrer Arbeitsleistung außerhalb ihrer Büros. Sie besuchen Meetings und Konferenzen, sind auf Dienstreisen und bei Geschäftsessen unterwegs. Sie betreuen mehrere Standorte oder organisieren einen Schichtbetrieb, den sie nicht rund um die Uhr kontrollieren können. Als Teil ihrer Führungsaufgabe haben sie sichergestellt, dass der Betrieb auch dann reibungslos läuft, wenn sie nicht an ihren Schreibtischen sitzen. Darum erschließt sich nicht, warum Abwesenheit allein dadurch zum Problem werden sollte, dass sie familiäre Gründe hat. Gute Führungskräfte haben gelernt, trotzdem präsent zu sein.” Die Chefinnen sagen: dito! Es ist Zeit, umzudenken.

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