85 Prozent aller Topverdiener sind Männer

Money makes the world go round: Nur 15 Prozent der Spitzenverdiener in der Gehaltsanalyse von StepStone sind weiblich.

Unsplash / Sharon McCutcheon

Money makes the world go round: Nur 15 Prozent der Spitzenverdiener in der Gehaltsanalyse von StepStone sind weiblich.

Menschen mit Spitzeneinkommen von über 100.000 Euro sind vor allem: männlich. Das stellt eine neue Studie fest.

Demnach bekommen vor allem Personen ein Gehalt von über 100.000 Euro im Jahr, die Personal- und Managementverantwortung haben und in einem großen Unternehmen arbeiten. Bloß 18 Prozent haben keine Führungsrolle inne. Über alle Branchen hinweg zeigt sich aber ein großer Gender Pay Gap: Nur 15 Prozent der Frauen gehören zu den Spitzenverdienern. Das stellt die Gehaltsanalyse der Online-Jobplattform StepStone fest.

Alter und Geschlecht sind weiterhin gehaltsbestimmende Faktoren

Und es gibt weitere Auffälligkeiten: Das Alter spielt nach wie vor eine große Rolle bei der Höhe des Gehalts. Mehr als jeder oder jede zweite mit einem Einkommen über 100.000 Euro haben zwischen 11 und 25 Jahren Berufserfahrung.

Vor allem in der Pharmabranche ist das Gehaltsniveau bereits für Fachkräfte sehr hoch. Ihr Durchschnittsgehalt liegt oft bei über 100.000 Euro, bei Führungskräften klettert es sogar häufig auf über 130.000 Euro.

Neben der Branche und Unternehmensgröße hat natürlich auch die Region einen Einfluss auf das Gehaltsniveau. Am meisten Spitzenverdienerinnen und Spitzenverdiener gibt es der Analyse zufolge in München. Den größten Anteil an Spitzenverdienern verzeichnet München – jede zehnte Fachkraft mit einem Gehalt von mehr als 100.000 Euro arbeitet dort.

Für die Untersuchung wurden Daten aus dem StepStone Gehaltsplaner ausgewertet. In diese Studie fließen rund 137.800 Gehälter analysiert, die im Zeitraum Oktober 2017 bis März 2019 erhoben wurden. Von diesen Gehältern hat StepStone alle Gehaltsdaten von Fach- und Führungskräften herausgefiltert – also 109.134 Gehaltsdaten insgesamt. Repräsentativ ist die Studie jedoch nicht.

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