Der Gender Pay Gap ist unanständig!

Immer noch bekommen Frauen in Deutschland 21 Prozent weniger Geld als Männer.

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Immer noch bekommen Frauen in Deutschland 21 Prozent weniger Geld als Männer.

Am 19. März ist wieder Equal Pay Day. An diesem Tag machen Frauen (und Männer) auf die ungleiche Bezahlung zwischen den Geschlechtern aufmerksam. Und diese Ungleichheit bleibt unanständig hoch.

Immer noch bekommen Frauen in Deutschland 21 Prozent weniger Geld als Männer. Zwar ist die Entgeltlücke erstmals seit fünf Jahren leicht (um ein Prozent) gesunken. Das hängt aber weniger mit dem Wohlwollen der Unternehmen zusammen (wenngleich Familienministerin Manuela Schwesig ein Entgeltgleichheitsgesetz plant), sondern vor allem am Mindestlohn, den die Gewerkschaften erkämpft haben.

Unzählige Frauen arbeiten im Niedriglohnbereich. Besonders sie haben vom Mindestlohn profitiert. Dennoch bleibt der Unterschied enorm. Die 21 Prozent stellen die unbereinigte Lohnlücke dar. Hier werden die Einkommen der Frauen in Vollzeit mit denen der Männer in Vollzeit verglichen. Schaut man sich die bereinigte Lücke an, bei der Männer und Frauen in exakt gleicher Tätigkeit, gleicher Arbeitszeit, gleicher Ausbildung, gleicher Position und gleicher Berufserfahrung miteinander verglichen werden, so beträgt der Unterschied weiterhin acht Prozent. Zu viel, als dass man von echter Gleichberechtigung reden könnte.

Der DGB hat anlässlich des Equal Pay Days ein bemerkenswertes Video veröffentlicht, das verdeutlicht, was die Gehaltsunterschiede eigentlich bedeuten: Sie sind unanständig.

Frauen verdienen 21% weniger als Männer – Schluss damit! Equal…Frauen bekommen im Beruf im Schnitt 21 Prozent weniger Geld als Männer. Was wäre eigentlich, wenn sie auch 21 Prozent weniger arbeiten würden…?Am 19. März ist Equal Pay Day 2016. Mehr Infos hier.

Posted by DGB Bundesvorstand on Donnerstag, 17. März 2016

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